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HinweisFür alle Schülerinnen und Schüler, die im Sommer 2016 die Schule mit dem Berufsreife-Zeugnis verlassen, stellt sich die Frage: „Wie soll es nach der 9. Klasse weitergehen?" Eine Antwort dazu gibt die Berufsbildende Schule Ingelheim: Für Schülerinnen und Schüler bietet sie vorbereitend auf eine Ausbildung im dualen System den einjährigen Bildungsgang Berufsfachschule I als berufliche Grundbildung an. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen (Notendurchschnitt mind. 3,0 und in den drei allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Mathe oder Englisch nur eine Note schlechter als befriedigend) kann man dann die Berufsfachschule II mit dem Ziel Sekundarabschluss I besuchen.

Allen Schülerinnen und Schülern, die sich darüber informieren möchten, bieten wir zwei Veranstaltungen an:

 

schule Wirtschaft1 2Im Rahmen der Kooperation SCHULEWIRTSCHAFT des Kreises Bingen-Ingelheim lud die BBS Ingelheim am 24. November 2015 alle Teilnehmer und interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einer Fortbildung zum Thema Prozessbeschreibungen ein.

Nachdem die stellvertretende Schulleiterin, Frau Derzbach-Rudolph, die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Vertreter der Rochus Realschule Plus aus Bingen, Elternvertreter, Lehrkräfte aus allen Schularten des gesamten Kreises und Vertreter der Fa. Boehringer begrüßt und eine kurze Einführung in die Arbeitsweise der Initiative gegeben hatte, leitete sie zum Vortrag des Referenten über:


Herr Pleiner, ein Repräsentant der Personalabteilung der Fa. Boehringer, gab in seinem kompetenten Vortrag Einblicke in das Prinzip der Prozessbeschreibungen als Organisationshilfe sowohl auf abstraktem, als auch auf konkretem Niveau der Anwendung. Dabei beleuchtete er zunächst die Notwendigkeit von Prozessbeschreibungen, also gleichsam deren „Entstehung“ als eine personenunabhängige Reproduktionsmöglichkeit von wiederkehrenden Vorgängen. Im Anschluss zeigte er verschiedene Möglichkeiten der Darstellung von Prozessen. Dabei ist zu beachten, dass es im Sinne einer Nachvollziehbarkeit unabdingbar ist, nicht nur die einzelnen Schritte oder Stufen eines Prozesses zu beschreiben, sondern ebenfalls die Interdependenzen der verschieden Instanzen in der Abbildung zu berücksichtigen, wobei natürlich eine einheitliche Symbolik erforderlich ist. Dies illustrierte er in seinem Vortrag gekonnt an konkreten, aber natürlich fiktiven, Beispielen. Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit Herrn Pleiner Fragen zu stellen Dies wurde sehr gerne vom „schulischen“ Publikum in Anspruch genommen, da die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer zum größten Teil in eben diesen Prozessbeschreibungen an den jeweiligen Schulen involviert sind, sodass hier die Möglichkeit, von der Wirtschaft geeignete Methodik „abzuschauen“ und einen Fachmann mit Fragen zu konsultieren, ausgeprägt genutzt wurde.